Pädagogisches Konzept
Alle Informationen zum pädagogischen Konzept der GGS Johannes-Schule in Frechen-Königsdorf.
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Konflikte sind Bestandteil des Lebens in sozialen Systemen. Wir beobachten täglich eine Vielzahl von Auseinandersetzungen zwischen den Kindern. Den größten Teil davon können die Kinder regeln, ohne dass ein Eingreifen der Lehrerinnen oder Lehrer nötig ist. Bei einigen Konflikten kann die Lehrerin oder der Lehrer rasch helfend eingreifen. Darüber hinaus gibt es aber auch hin und wieder Situationen, die mit verbaler und oder körperlicher Gewalt einhergehen.
Um die Konfliktlösung effektiver zu gestalten und andererseits den Großteil der unbeteiligten Kinder nicht wertvolle Unterrichtszeit vorzuenthalten, hat die Lehrerkonferenz am 16.11.2005 beschlossen, für solche wirklich schwerwiegenden Konflikte die Methode der Streitprotokolle verbindlich einzuführen.
Darüber hinaus werden Wege des friedlichen Miteinanders immer wieder im Unterricht thematisiert.
In jedem Schuljahr wird das Thema Gewaltprävention im Rahmen des fächerübergreifenen Unterrichts aufgegriffen. Geeignete Fächer sind vor allem der Deutsch-, Sport-, Musik-, Kunst, Religion- und Sachunterricht.
Als Maßnahmen zur Vermeidung von Konflikten kennen alle Kinder die Stopp-Hand. Die Regel lautet: Wenn jemand „Stopp“ sagt, höre ich auf.
Die Kinder kennen zwei gegensätzliche Arten der Kommunikation:
Die Wolfs- und die Giraffensprache.
Die „Wolfssprache“ ist gekennzeichnet durch fehlende Empathie, Beschuldigungen des Kontrahenten, Beschimpfungen und Beleidigungen.
Kennzeichen der „Giraffensprache“ sind Ich-Aussagen, Äußerungen der Empathie und zur eigenen Befindlichkeit. Die Giraffensprache wird in allen vier Schuljahren thematisiert und geübt.
Ein Ergebnis der Projektwoche sind die Schulregeln, die unter Mitwirkung aller Kinder formuliert und beschlossen wurden. Eine Sammlung aller Schulregeln finden Sie unter dem Punkt „Schulregeln“